SPM - Stresspunktmassage

Nach Jack Meagher gibt es 25 Stresspunkte und Claus Teslau fand noch einige mehr. Sie sind analog zu Triggerpunkten zu betrachten und zeigen Muskeln und Sehnen die unter besondere Belastung geraten sind und somit schmerzhaft verändert sind.

Bei der normalen Muskelarbeit spannt und entspannt sich der Muskelbauch.

Er zieht sich zusammen und dehnt sich wieder.

Ist diese Funktion, durch eine Fehlbelastung, Überanstrengung oder durch ein Trauma gestört, leidet die Dehnfähigkeit und der Muskel verkürzt und verkrampft sich dauerhaft. Der Muskel verhärtet und ist minder durchblutet. Die Sehnen und Bänder können die verminderte Dehnfähigkeit nur sehr begrenzt ausgleichen und geraten gleichermaßen unter Zug und Stress.

Es entstehen enorme Zugkräfte auf die Gelenke und Knochen. Der gesamte Bewegungsapparat und Ablauf ist gestört.

Durch diese Verkrampfungen und Verhärtungen bricht der Muskelstoffwechsel zusammen, Schlacke können nicht abtransportiert werden, Nährstoffe und Sauerstoff gelangen nicht mehr in den Muskel.

 

Nun gilt es die Stresspunkte aufzufinden und zu lösen, um so der Muskulatur die Möglichkeit zu geben sich zu regenerieren und ihre Dehnfähigkeit zurück zu gewinnen.

Die Behandlung:

Im Rahmen meiner Untersuchung fahre ich mit den Händen systematisch über den Pferdekörper und palpiere die Stresspunkte.

Wird ein aktiver, sprich schmerzhafter, Stresspunkt gefunden wird dieser über entsprechende Massage- und Drucktechniken gelöst und die umliegende Muskulatur bearbeitet. Hierzu stehen verschieden Techniken wie Drückungen, Querfriktionen und Ausstreichungen zur Verfügung.

 

Häufig werden die umliegenden Muskelgruppen mit ausgewählten Übungen gedehnt. Die Behandlung ist teilweise mit Schmerzen für das Pferd verbunden, wobei es sich um eine Art Wohlfühlschmerz handelt, der nur in den ersten Sekunden eine Abwehr hervorruft und dann als angenehm und lösend empfunden wird. Das Pferd entspannt umgehend und man erkennt schnell eine Verbesserung.

 

Im Anschluss an die Behandlung sollte das Pferd 10 bis 20 Minuten Schritt geführt werden um dem Körper die Möglichkeit zu geben den Stoffwechsel und die Durchblutung anzuregen und so alte Schlackeprodukte abzutransportieren.

Es hat sich bewährt am folgenden Tag das Pferd ebenfalls 30 bis 45 Minuten zügigen Schritt zu führen und einen Longentag anzuhängen. In hartnäckigen Fällen zeige ich dem Besitzer Übungen und Techniken mit denen er selbst die Regeneration seines Pferdes unterstützen kann.

Ob eine erneute Behandlung nötig ist entscheidet sich von Fall zu Fall.  

 

 

 

Sandra Heinrichs

Ganzheitliche Therapeutin

für Pferde und Hunde 

 

mobil: 0163.2754996